Demokratietage

Sensibilisierung für Handlungsmöglichkeiten in Demokratie vor Ort

Für junge Menschen wird mit dem Erwachsenwerden der öffentliche Raum zunehmend wichtiger. Es entstehen Bedürfnisse und Interessen, die jedoch nicht immer gehört werden. Mit dem Demokratietag möchten wir Schüler*innen – sowohl aus allgemeinbildenden Schulen als auch Berufsschulen – ab 15 Jahren zeigen, welche Optionen der politischen Einflussnahme ihnen zur Verfügung stehen, bevor sich eine Demokratieskepsis breitmachen kann.

Im Zentrum stehen fünf Beteiligungsformen:

  • Einwohnerfragestunde,
  • Sprechstunde der Bürgermeisterin,
  • Petition,
  • Demonstration,
  • Bürgerentscheid.

Der Demokratietag gliedert sich in drei Module: Er beginnt mit dem Modul »Demokratie & Beteiligung«, bei dem mit unserem Kommunalspiel ein erster Überblick über die Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort gegeben wird. Daran schließt sich eine Kleingruppenarbeit zur Erarbeitung der Regeln der fünf Beteiligungsformen an. Im Modul »Beteiligung konkret« werden mit einer Landkartenmethode wichtige Orte markiert, die mit einem eigenen Anliegen verbunden und mit Hilfe von Beteiligung verbessert werden sollen. Im Modul »Simulation der Umsetzung« werden Vertreter*innen aus dem Rathaus zur Diskussion über die gefundenen Handlungsansätze und über Beteiligungsmöglichkeiten vor Ort eingeladen. In der Reflexion geht es dann um den Nutzen und die Grenzen von Beteiligung in der Demokratie.

Bei dem Demokratietag handelt es sich um die Weiterentwicklung eines Konzeptes, das mit dem bap-Preis Politische Bildung 2024 ausgezeichnet worden ist.

  • Zielgruppe: Für Schüler*innen aller Schulformen ab 9. Klasse und Berufsschulen in Brandenburg
  • Zeitrahmen: Der Demokratietag umfasst 6 Zeitstunden, zzgl. Pausen
  • Anmeldung: Ab sofort für das nächste Jahr!

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Kooperation in einer pluralistischen Gesellschaft

Unsere Gesellschaft ist zunehmend von Polarisierungen und Spaltung geprägt. Mit dem Planspiel möchten wir Schüler*innen ab 15 Jahren in Schulen und Berufsschulen zeigen, dass unterschiedliche Interessen zu einer Demokratie gehören und einem gemeinsamen Handeln nicht im Wege stehen. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden die Funktionsweise von Bürgerbudgets kennen. Wir bieten den Workshop auch für Fachkräfte an, die unser Planspiel selbst anwenden möchten.

Das Planspiel umfasst folgende Phasen:

1. Vorschlagsentwicklung
2. Werbekampagne
3. Tag der Entscheidung

Der Planspieltag beginnt mit einem Austausch über eigene Erfahrungen in der Demokratie. Um später die Kosten von Vorhaben besser kalkulieren zu können, nutzen wir zur Vorbereitung unser Schätzspiel: »Was kostet was?« Anschließend beginnt das Planspiel mit der Beschreibung der Ausgangssituation und Einführung in die Rollen. 

In dem fiktiven Ort Spielow werden bis zusieben gesellschaftliche Gruppen (Jugendliche des Jugendclubs, Familien der Rübensiedlung, SV Spielow etc.) dazu eingeladen, einen Vorschlag für das Bürgerbudget auszuarbeiten, aber nur drei Vorschläge können finanziert werden. Hier bestehen also Chancen für Kooperation und Solidarität! Eine besondere Rolle übernimmt die Rathauscrew. Mit Unterstützung der Spielleitung führt sie durch die Phasen des Spielower Bürgerbudgets.

In der Reflexion geht es zum einen um eine Betrachtung der Interaktion und Kooperation während des Spiels. Zum anderen wird die Mitwirkung in der Demokratie thematisiert. Zur Reflexion können auch Vertreter*innen aus dem Rathaus eingeladen werden, die Beteiligungsmöglichkeiten aus dem Ort vorstellen.

  • Zielgruppe: Schüler*innen aller Schulformen ab 9. Klasse, Berufsschulen, Offene Jugendarbeit; pädagogische Fachkräfte und Beteiligungsinteressierte. 

  • Zeitrahmen: 4 bis 6 Zeitstunden
  • Anmeldung: Ab sofort für das nächste Jahr!

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  • Flyer » Das Spielower Bürgerbudget« (in Vorbereitung)

Das Format DemokratietageBeteiligungsmöglichkeiten in der Kommune wird durch das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg gefördert.